28.12.13

Square of nine (Quadrat der Neun) / The Master Chart of 360°

Im Folgenden möchte ich Square of nine etwas näher erklären.

Konstruktion

In der Abbildung ist Quadrat der Neun (Square of nine), das mit 1 beginnt. Man kann natürlich anders Startpunkte wählen, je nach dem Markt, in dem man ist. Außerdem kann man auch vom tiefsten oder höchsten Preis eines Marktes ausgehen oder von einem letzten Hoch- oder Tiefpreis.
Gann arbeitete in der Regel mit Quadraten, die jeweils um eine Einheit an stiegen. Arbeitet man mit Aktienindizien, kann man stattdessen natürlich unproblematisch das Zehnfache nehmen, z.B. beim DOW, den das Quadrat funktioniert am besten mit dreistelligen bzw. zweistelligen Zahlen, aber man kann durchaus noch bis 1500 einstellige Fortschreibung nehmen.
Darüberhinaus gibt es einige Hinweise von Gann, dass er bei verschiedenen Märkten verschiedene Konversionfaktoren benutzt hat, z.B. Aktienindizes. Man kann versuchen, solche empirisch festzulegen.

Der mathematische Aufbau des Quadrates der Neun

Das Quadrat der Neun (Square of nine) stammt nicht von Gann. Er entdeckte dieses Quadrat auf der Reise nach China. Mathematisch gesehen ist es ein Quadratwurzel - Kalkulator. Die Diagonale, die von der Neun ausgeht nach links unten, zeigt die ungerade Quadrate: 9, 25, 49, usw. Die Diagonale, die von der 2 rechts nach oben ausgeht - die geraden Quadrate 2, 4, 16, 36 usw.

Ebenso lassen sich Reihenvon Primzahlen ablesen. Der Zusammenhang in den Reihen und Linien ist ebenfalls von Bedeutung. Jede Linie ist praktisch ein "neuer Zyklus" im Sinne von Gann, also ein erneutes Umkreisen. Die mathematische Formel ist die Wurzel aus der jeweiligen Zahl plus 2 zum Quadrat

Gehen wir zum Beispiel von der 9 aus. Die Wurzel aus 9 ist 3, plus 2 ergibt 5, dies zum Quadrat ergibt 25. Die 25 befindet sich auf der Diagonale, die oben erwähnt wurde und die bei 9 beginnt.
 
Die 25 befindet sich also an derselben Stelle innerhalb eines Zyklus, wie die 9 innerhalb des kleineren Zyklus. Sie liegt also auf einer Diagonale zur 9.
 
Nehmen wir ein anderes Beispiel, jetzt auf die Reihe bezogen. Die Zahl 77 liegt einer Zeile tiefer als die Zahl 46. Wurzel aus 46 plus 2 ergibt 8,7824. Dies zum Quadrat ergibt 77. Die 77 befindet sich nun in der gleichen Senkrechte in dem nächsten Zyklus, also eine Reihe tiefer.
Geometrisch gesehen, wurde einer Umdrehung von 360° vollzogen.
Dies bezeichnete Gann als "schlagen einer 360° Winkel".
Gehen wir wieder von der Zahl 46 aus, nehmen wir die Wurzel und zählen diesmal 0,5 hinzu und setzen dies zum Quadrat. Wir erhalten 53, eine Zahl, die auf einer Stelle liegt, die um 90° verschoben ist zu der Zahl 77.
Auf diese Weise könnte man sämtliche Beziehungen der Zahlen untereinander noch weiter in Zahlen umsetzen. Das ganze ist praktisch der Versuch, Marktschwingungen und Vibrationen zu erfassen.
 
Diese Vibrationen gibt es überall in der Wirklichkeit: von den Quantensprüngen eines Elektrons, den Bewegungen der Planeten bis hin zu den Gesetzen der Harmonielehre.
 

Zuordnung der Zeit zum Quadrat der Neun

Um das Quadrat legt man einen Kreis, auf dem ordnet man die Zeit zu und zwar den Jahreslauf. Dieser beginnt mit dem 21.03, also dem Frühjahrsbeginn (Tagundnachtgleiche) und zwar immer auf der rechten Seite. Der Frühjahrspunkt wird auf 0° gesetzt.


Die Waagerechte Mittelachse des Quadrates geht also rechts in der Skala des Kreises immer auf den 21.03 = 0° zu und links auf den 23.09 = 180°. Die Senkrechte Mittellinie weist nach oben auf den 21.12 = 270° und nach unten auf den 21.06 = 90°. Entsprechend werden die anderen Daten angeordnet. Dabei ist zu beachten, dass die 365 Tage des Jahres nicht direkt zuzuordnen sind den 360° des Kreises. Man muss eben eine gewisse Abschätzung vornehmen: 90°=91,25 Tagen.
Die obige Zuordnung funktioniert nicht in allen Märkten günstig. Bei manchen Märkten ist es sinnvoller, sie um zudrehen. Man beginnt also wieder am 21.03, der immer bei 0° bleibt auf der rechten Seite, geht jetzt aber nicht in Uhrzeigersinn, sondern im Gegenuhrzeigersinn.

Teilt man die Tage auf 360° um, dann würden die wichtigen Winkeln fallen auf 30°=30 Tage = 4 Wochen; 45°=6 1/2 Wochen; 90°=ca. 90 Tage = 13 Wochen; 120°=17 Wochen; 135°=19 1/2 Wochen; 180°=26 Wochen; 225°=32 1/2 Wochen; 240°=35 Wochen; 270°=39 Wochen; 315°=45 1/2 Wochen und schließlich 360°=364 Tage = 52 Wochen

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